| 18:45 – 20:15 |
Epilepsie-Sprechstunde
D. Dennig, Stuttgart
T. Mayer, Radeberg
In dem Kurs werden besondere Fälle aus der Schwerpunktpraxis bzw. der Epilepsie-Ambulanz vorgestellt. Sie werden mit den Teilnehmern interaktiv besprochen. Vorgesehen sind je 3 Kasuistiken, die z. T. mit EEG, MRT und Video-EEG präsentiert werden.
Epileptologische Besonderheiten dieser Fälle sollen den Teilnehmern vermittelt werden. Die Fallbeispiele betreffen erwachsene Patienten mit anfallsartigen Erkrankungen, also Epilepsien und deren Differenzialdiagnose. |
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| 18:45 – 20:15 |
Prächirurgische
Epilepsie-Diagnostik
F. Rosenow, Marburg
R. Sassen, Bonn |
| 18:45 – 19:15 |
Prächirurgische Diagnostik bei
Erwachsenen
F. Rosenow, Marburg |
| 19:15 – 19:45 |
Prächirurgische Diagnostik bei
Kindern
R. Sassen, Bonn |
| 19:45 – 20:15 |
Die Rolle der Neuropsychologie
U. Gleissner, Bonn |
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| 18:45 – 20:15 |
Psychotherapie:
Wenn epileptische und pseudoepileptische Anfälle im Spiel
sind – eine neuropsychosomatische
Herausforderung
M. Schöndienst, Bielefeld
M. Schmutz, Zürich (CH)
Klare Diagnosen erlauben standardisierte Behandlungsstrategien. Patienten, bei denen klar ist, dass sie eine Epilepsie haben (oder hatten), aber unklar, in welchem Umfang auch dissoziative Mechanismen wirksam sind, evozieren ärztlicherseits leicht Ratlosigkeit und oft auch Polypragmasie, bis hin zu unnötig überfrachteten Pharmakotherapien und fragwürdigen invasiven Eingriffen. Die einfache Empfehlung, neben der epileptologischen auch psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, behebt das Problem selten.
Die sich ergebenden Probleme stehen in der Regel in Zusammenhang mit zugrundeliegenden, komplexen Angstund/ oder Persönlichkeitsstörungen, die bei der Konzeptualisierung der Behandlung bedacht werden müssen.
In der Veranstaltung
- werden Ansätze vorgestellt, mittels derer unter Ausschöpfung des „Goldstandards Anamnese“ (P. Wolf) schrittweise eine mit dem Patienten kommunizierbare Anfallsdifferenzierung entwickelt werden kann,
- sollen ferner die Besonderheiten der Interaktion, die sich mit solchen Patienten herzustellen pflegen („dissoziatives Sprachspiel“), aufgezeigt werden,
- wird aufgezeigt, welche psychotherapeutischen Techniken a) der neurologisch orientierte Arzt und b) welche der im engeren Sinne psychotherapeutisch Tätige anwenden kann, wobei
- besondere Bedeutung zum einen dem Verfahren der sogenannten Videokonfrontation und zum anderen der Erarbeitung eines kongruenten Erkrankungsverständnisses mit Patienten und Angehörigen zukommt.
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| 18:45 – 20:15 |
Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens –
Fördermöglichkeiten – Aktuelle Themen
R. Köhling, Rostock
Wissenschaftliches Arbeiten und wissenschaftliche Karrieren werden in zunehmendem Maße durch Mittelverknappung einerseits und die gesetzliche Einengung der Berufsplanung durch das Hochschulrahmengesetz andererseits bestimmt. In der Epileptologie, die in aller Regel zunächst finanziell und personell an der Krankenversorgung ausgerichtet und ausgestattet ist, lassen diese Rahmenbedingungen, anders als in reinen Forschungseinrichtungen, besonders wenig Spielraum, sodass eine fokussierte und zielgerichtete Berufs- aber auch Wissenschaftsplanung dringender denn je geboten scheinen. Das Seminar soll zum einen Karriereoptionen und Finanzierungsmöglichkeiten aufzeigen, und zum anderen einen Überblick über wichtige Trends und Themen der Forschungsrichtung geben. |
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| 18:45 – 20:15 |
Sozialmedizinische Aspekte
inkl. Führerschein
I. Coban, Bielefeld
G. Krämer, Zürich (CH) |
| 18:45 – 19:15 |
Berufliche Gefährdungsbeurteilung nach einem ersten epileptischen Anfall bzw. bei beginnender Epilepsie und arbeitsplatzbezogene Hilfen
R. Thorbecke, Bielefeld |
| 19:15 – 19:45 |
Epilepsie und Führerschein: Fallstricke und neue Regelungen
G. Krämer, Zürich (CH) |
| 19:45 – 20:15 |
Anfallserkrankungen und eingeschränkte Mobilität – unterstützende Hilfen nach dem Schwerbehindertengesetz und der Rehabilitationsgesetzgebung
I. Coban, Bielefeld |